Augenklinik-Ketten stehen vor einem Eigentümerwechsel

Die in der Schweiz und in Deutschland tätige Augenklinik-Kette Sanoptis wird Finanzkreisen zufolge für einen Verkauf vorbereitet.

Eigentümer Telemos, ein britischer Finanzinvestor, hat die Investmentbank Rothschild mit der Organisation eines Prozesses für einen Mehrheits- oder Minderheitsanteil beauftragt, der im Februar oder März beginnen könnte und das Unternehmen mit mehr als einer Milliarde Euro bewerten könnte, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. „Es geht um die Suche nach einem weiteren Aktionär, um Eigenkapital für die geplante Expansion hinzuzugewinnen“, sagte Firmenchef Volker Wendel dem Handelsblatt.

Der Verkauf des doppelt so großen Rivalen Veonet ist bereits fortgeschritten und könnte noch vor Weihnachten besiegelt werden. Finanzinvestor Nordic Capital hat Finanzkreisen zufolge die früher unter dem Namen Ober-Scharrer-Gruppe bekannte Veonet zum Verkauf gestellt. Die Beteiligungsfirmen PAI, BC Partners und Partners Group sind bereits in die zweite Bieterrunde avanciert. Veonet betreibt 150 Augenkliniken in Europa, die zusammen jährlich über 1,2 Millionen Patienten versorgen. Erwartet wird eine Bewertung zwischen zwei Milliarden Euro und 2,5 Milliarden Euro.

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