Deutscher Anwaltverein erwägt virtuellen Anwaltstag

Der Deutsche Anwaltverein (DAV) erwägt angesichts der Coronakrise sein für Mitte Juni in Wiesbaden geplantes Treffen mit rund 2000 Juristen online abzuhalten.

„Auch virtuelle Maßnahmen prüfen wir“, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des DAV, Swen Walentowski, dem Handelsblatt. Im Moment sei „keine verlässliche Risikoprognose“ für eine Veranstaltung möglich, die in drei Monaten stattfinde. „Wir beobachten die Entwicklung genau und nehmen regelmäßig – wöchentlich – eine Neubewertung vor“, sagte Walentowski.

Der DAV will eine Absage seines diesjährigen Anwaltstags unter dem Motto „Die Kanzlei als Unternehmen” vermeiden. „Wir registrieren aber auch ein Bedürfnis der Anwaltschaft nach Austausch und nach Fortbildung“, sagte der DAV-Hauptgeschäftsführer. „Daher nehmen wir uns Zeit für die Risikoprognose.“

Der Deutsche Anwaltstag widmet sich traditionell beruflichen und rechtspolitischen Themen. In diesem Jahr sind nach Angaben des Verbands 50 Vorträge und Veranstaltungen mit 200 Referentinnen und Referenten geplant.

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