Hochschulräte drängen Hochschulen zur Eile bei Digitalisierung

Die Hochschulräte mahnen deutsche Universitäten und Fachhochschulen zur Aufholjagd bei der Digitalisierung:

Dies sei die mit Abstand größte Herausforderung der deutschen Hochschulen – und zwar in Forschung, Lehre und Verwaltung. Das ergab eine Umfrage des Centrums für Hochschulforschung (CHE) für den Stifterverband und die Heinz Nixdorf Stiftung. Befragt wurden 454 der insgesamt rund 2160 Hochschulräte. Sie setzen sich zur Hälfte aus Wissenschaftlern und zu 30 Prozent aus Vertretern der Wirtschaft zusammen. „Unsere Hochschulen müssen sich noch stärker zu Gestaltern des Digitalisierungsprozesses in ihren Hochschulen entwickeln und damit Einfluss auf die Digitalisierung in Deutschland nehmen“, sagte Andreas Barner, Präsident des Stifterverbands und Vorsitzender der Hochschulräte der Universitäten Mainz und Freiburg, dem Handelsblatt.

Daneben nennen die Hoch schulräte die Gewinnung von exzellenten Wissenschaftlern und die Finanzierung als größte Herausforderungen. Sie fordern vor allem den Ausbau der Grundfinanzierung – also der Basisfinanzierung, die vor allem die Länder leisten. Besonders zufrieden zeigten sich in der Umfrage die Hochschulräte in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Baden-Württemberg. Das sind zugleich die Bundesländer, in denen sie „tendenziell einen stärkeren Einfluss auf die Hochschulentwicklung haben können“, heißt es in der Studie.

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