Corona-Epidemie: US-Nobelpreisträger Shiller hält eine Rezession für möglich

Der US-Nobelpreisträger für Ökonomie, Robert Shiller,  warnt vor den schwerwiegenden Folgen der Corona-Epidemie.

„Die direkten Effekte auf die Weltwirtschaft halten sich zwar erst einmal in Grenzen. Aber das Virus hat plötzlich ein Bewusstsein für die weitaus größeren Risiken geschaffen, die die globalen Finanzmärkte belasten werden“, sagte Shiller dem Handelsblatt.

Vor allem auf den amerikanischen Aktienmärkten, die er für 40 Prozent überbewertet hält, werde es „unweigerlich zu einer heftigen Korrektur kommen“. Die wachsende Angst vor der Epidemie könne sich auf die Realwirtschaft auswirken „und in eine Rezession führen“, erwartet der Yale-Ökonom, der sowohl das Platzen der Internetblase kurz nach der Jahrtausendwende als auch den Absturz der Immobilienpreise im Jahr 2007 vorhergesehen hatte.

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